Erfolgsbilanz für Kinder-Reha St. Veit

Die neue Kinder-Reha „Leuwaldhof" für krebskranke Kinder in St. Veit (Pongau) sei ein Erfolg, sagt der ärztliche Chef Gustav Fischmeister. Nach zehn Monaten sei klar, dass es vielen deutlich besser gehe, Angst und Depressionen viel weniger werden.

Die Reha in St. Veit ist die erste Institution für Kinder und Jugendliche in Österreich, in der auch Eltern oder Alleinerzieher während der Behandlung wohnen und mit den jungen Gästen bzw. Patienten leben können. „Gemeinsam sind wir löwenstark!" ist das Motto des Leuwaldhofes.

Stärkung von Körper und Geist nach Chemo
Neben der medizinisch-therapeutischen Behandlung bemühe man sich vor allem auch um die Betreuung der Familien. Gerade sie könnten die jungen Krebspatienten emotional bei der Genesung bestens unterstützen, betonen die Betreiber.

Und die bisherigen Ergebnisse würden zeigen, dass das Modell funktioniere, sagt Gustav Fischmeister, der ärztliche Leiter: „Psychische Erschöpfung und muskulären Abbau können wir hier zum Beispiel sehr gut therapieren. Wir können richtig zuschauen, wie es den Kindern wieder besser geht. Ihre Gefühle in Füßen und Händen, die Feinmotorik und viele andere Dinge kehren wieder zurück, die sie durch die Chemotherapie verloren haben, wenn der Körper so stark beansprucht wird."

Vor knapp einem Jahr eröffnet
Die Kinder und Jugendlichen bekommen im Leuwaldhof auch Schulunterricht. Es gibt 82 Betten. Das Haus wurde im April 2018 eröffnet. Betreiber sind die Salzburger Landeskliniken und der Gesundheitsdienstleister Vamed. Dieser Konzern hat bisher in 90 Ländern auf allen Kontinenten mehr als 900 Projekte realisiert.

 

Link zum Artikel auf www.orf.at


Diese Seite verwendet Cookies. Bitte erteilen Sie Ihre Zustimmung, indem Sie auf OK klicken.  Mehr erfahren...
Ablehnen OK