Kein Lockdown für Reha-Einrichtungen

Medienbeitrag vom 05.12.2020

Trotz des aktuellen Lockdown, ob hart oder weich, haben Salzburger Rehas, etwa in Großgmain, Bad Vigaun oder St. Veit weiterhin geöffnet. Sie rufen extra dazu auf, Behandlungen nicht aufzuschieben.

Während des zweiten Lockdown konnten Rehabilitations-Kliniken und Kuranstalten anders als beim ersten Lockdown im Frühling offen halten. Das wussten aber offenbar nicht alle. Verunsicherte Patienten oder Eltern von Patienten haben sich bei der Onkologischen Rehaklinik St. Veit und Rehaklinik für Kinder und Jugendliche für Onkologie und Stoffwechselerkrankungen (Pongau) gemeldet, sagt Geschäftsführerin Annlore Barth: „Wir bekommen doch immer wieder die Rückmeldung, dass Patienten Zweifel haben, oder sich auch unsicher fühlen eine Reha anzutreten. Unsere Patienten geben uns jedoch die Rückmeldung, dass sie gerade jetzt froh sind bei uns zu sein. Hier sind sie in einer sicheren Umgebung körperlich wie psychisch wieder Kraft tanken können." Es wird auch aufgerufen Behandlungen nicht aufzuschieben, sonst drohen bleibende Folgeschäden und psychosoziale Probleme.

Striktes Hygienemanagement

Nicht nur in St. Veit auch im Medizinischen Zentrum in Bad Vigaun (Tennengau) herrscht ein striktes Hygienemanagement, versichert Geschäftsführer Michael Schafflinger. Die Patienten werden mittels PCR-Test getestet und bleiben bis zum Vorliegen des Ergebnisses vier Stunden in Quarantäne. Die Mitarbeiter werden einmal pro Woche gestet. In der Einrichtung herrscht überall Maskenpflicht. Therme und Cafeteria seien für externe Gäste gesperrt. Auf Besuche sollten die Patienten verzichten. In allen Reha-Kliniken werde sorgfältig gearbeitet, so Schafflinger. Bisher sei keine Einrichtung bekannt, wo es gröbere Infektionsherde gegeben habe.

Quelle: red, salzburg.ORF.at


Diese Seite verwendet Cookies. Bitte erteilen Sie Ihre Zustimmung, indem Sie auf OK klicken.  Mehr erfahren...
Ablehnen OK